Audiodateien hinter QR Codes

Mit diesem kleinen einfachen Tool lassen sich im Handumdrehen Audiodateien hinter einem QR Code verstecken.

Erstellen der Audio-Datei und des QR-Codes

Vocaroo übernimmt den kompletten Prozess in zwei kleinen Schritten. Und dies ohne Registrierung. Sobald man den Play-Button drückt, kann man die Nachricht direkt ins Mikrofon des Browsers sprechen. Sobald man die Stop-Taste drückt, wird das Tondokument gespeichert und ein Link sowie ein QR-Code generiert, unter welchem man das Tondokument wieder aufrufen kann. Einfacher geht es nicht.

Wenn die Tondokumente schon bestehen, so lassen diese sich per Upload einbinden.

Leider lassen sich die Tondokumente nicht mit einem Passwort schützen. Jeder, der den Link kennt, kann sich die Aufnahme anhören. Wenn die Datei über mehrere Monate nicht aufgerufen wird, so wird sie automatisch gelöscht. Auch ist es für den Ersteller möglich, die Aufnahme im selben Browser zu löschen, wie die Aufnahme stattgefunden hat.

QR Code umgestalten

Grundsätzlich sollte man QR-Codes nicht umgestalten, damit sie besser lesbar werden. Mit einem Tool wie QR Code-Monkey können aber auf Wunsch zahlreiche Änderungen vorgenommen werden.

Alternative mit weitern Möglichkeiten

Die kostenpflichtige Cloud QR Generator App für iOS, iPadOS und Android erledigt das selbe und kann noch viel mehr. Wie der Name sagt, werden Mediendateien direkt in die Cloud geladen und so verfügbar gemacht. Es lassen sich sogar Videos einbinden.

Einsatzmöglichkeiten

Einen ausführlichen Beitrag zum Einsatzbereich von QR Codes in der Schule habe ich früher schon mal geschrieben. Die Möglichkeit, Audiodateien einzubinden, eröffnet weitere Möglichkeiten. So können ganze Audioguides erstellt werden. Ein selbst produziertes Hörspiel könnte auf mehrere Stationen aufgeteilt werden. Wie währe es mit einem Erlebnisweg? Oder ein Adventskalender, bei welchem hinter jedem Türchen eine besinnliche Nachricht eines anderen Schülers versteckt?

Fazit

Vocaroo ist ein kleiner Helfer der für spezielle Projekte zum Einsatz kommen kann. Besonders gut gelungen ist der kurze, einfache Prozess, bei welchem sich auch Schülerinnen und Schüler nicht verirren können.

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