Breakout Rooms

Breakout Rooms bereichern den Fernunterricht über die Videoplattform mit Gruppenräumen für Arbeiten in kleinen Gruppen.

Seit Dezember 2020 beherrschen alle drei grossen Anbieter dieses grossartige Feature. Nach Zoom und Google Meet hat nun auch Microsoft Teams nachgeliefert.

Funktionen

Die Funktionen von Zoom, Meet und Teams können mit folgenden gemeinsamen Möglichkeiten erklärt werden:

Der Moderator (Host) eines Meetings kann die Teilnehmer den Räumen zuteilen. Dafür ist eine zufällige oder manuelle Zuteilung möglich. Auch Änderungen in der Gruppenzusammensetzung lassen sich schnell vornehmen. Der Raum kann umbenannt werden, um den Gesprächsinhalt den Teilnehmern deutlich zu machen.

Für den Host ist es möglich, von Raum zu Raum zu springen um den Gruppenarbeiten beizuwohnen. Anonyme und heimliche Besuche sind fairerweise nicht möglich.

Über ein Textfeld lassen sich an alle Gruppen gleichzeitig Nachrichten versenden. So etwa die Ankündigung über das Bevorstehende Ende der Gruppenarbeit. Zum Schluss können die Gruppen per Knopfdruck wieder zurück ins Hauptmeeting geholt werden.

Gleichzeitig lassen sich 50 bis 100 Räume betreiben, was für schulische Zwecke völlig ausreicht. Der Host muss an einem Computer sitzen. Je nach Anbieter lassen sich mit der Handy-App oder die Onlinevariante keine Gruppenräume erstellen. Die Teilnahme hingegen ist nicht auf Programme oder Geräte eingeschränkt.

Gruppenräume erstellen

Folgende Videos helfen bei der Erstellung und beim Betrieb von Gruppenräumen:

Zoom

Google Meet

Microsoft Teams

Einsatzmöglichkeiten

Die Einsatzmöglichkeiten von virtuellen Gruppenarbeiten sind so vielfältig wie jene Möglichkeiten im Unterricht vor Ort. Es sind Expertengruppen, Partnerarbeiten, Lerntandems, Trainingsrunden, aufgeteilte Arbeiten und vieles mehr möglich. Die Schüler mögen es auch, Pausen im Fernunterricht in Gruppenräumen zu verbringen.

Fazit

Breakout Rooms haben sind eine tolle Erweiterung für Videomeetings und nähern die virtuelle Welt dem Schulalltag vor Ort an. Sie sind ein „Muss“ für eine Fernunterrichts-Software und sollten bei der Wahl mit ins Gewicht fallen.

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